Blog

12. Januar 2026

Neues zur Lipödem-Therapie

Neues zur Lipödem-Therapie

Fettabsaugung per Wasserstrahl

Bald ist es soweit. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Liposuktion bei Lipödem in allen Stadien von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für viele Betroffene ist das ein Schritt, auf den sie lange gewartet haben. Erstmals wird die operative Behandlung nicht mehr als Ausnahme, sondern als regulärer Bestandteil der Versorgung anerkannt.

Diese Entscheidung schafft Klarheit – und sie entlastet Patientinnen, die bislang häufig jahrelang Anträge stellen, Gutachten beibringen und Ablehnungen hinnehmen mussten. Gleichzeitig markiert sie einen wichtigen Perspektivwechsel im Umgang mit einer Erkrankung, die lange unterschätzt wurde.

Doch mit der Anerkennung eines Eingriffs allein ist die Behandlung von Lipödem nicht abgeschlossen.

Warum der Beschluss ein Anfang ist – aber kein Gesamtkonzept

Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) beruht auf einer Neubewertung der wissenschaftlichen Datenlage zur Liposuktion bei Lipödem. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Ergebnisse der vom G-BA initiierten LIPLEG-Studie berücksichtigt, die den operativen Ansatz mit rein konservativen Maßnahmen verglichen hat.

Die Studienergebnisse zeigen: Bei ausgewählten Patientinnen kann die Liposuktion Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig ist der GKV-Beschluss klar begrenzt, denn die Liposuktion wird als Einzelleistung anerkannt – ohne verbindliche Vorgaben für Nachsorge, Prävention oder eine weiterführende medizinische Begleitung. Aber genau dort beginnt die eigentliche Herausforderung einer umfassenden Lipödem-Therapie.

Der bei revitCells® verfolgte medizinische Ansatz geht bewusst über die Möglichkeiten der gesetzlichen Regelversorgung hinaus. Er ist zeitintensiv, individualisiert und nutzt erweiterte diagnostische und therapeutische Verfahren, die in dieser Form nicht Bestandteil der kassenärztlichen Versorgung sind. Daher richtet sich das Angebot von revitCells® ausschließlich an Privatpatientinnen, privat Versicherte sowie Selbstzahlerinnen. Letztere sind sogar in der Überzahl. Jedenfalls schafft diese klare Ausrichtung den notwendigen zeitlichen und medizinischen Spielraum, um Patientinnen über den operativen Eingriff hinaus strukturiert und langfristig zu begleiten.

Lipödem: eine systemische Erkrankung

In der medizinischen Praxis zeigt sich nämlich zunehmend, dass Lipödem nicht auf eine lokale Fettvermehrung reduziert werden kann. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes, systemisches Krankheitsbild, bei dem mehrere Faktoren ineinandergreifen. Dazu zählen unter anderem:

  • chronisch entzündliche Prozesse im Fettgewebe
  • Neuroendokrine Belastungen
  • Störungen der Mikrozirkulation
  • Metabolische Veränderungen
  • Anhaltender Neurostress

Ein operativer Eingriff kann krankhaft verändertes Fettgewebe entfernen. Er beeinflusst jedoch nicht automatisch die zugrunde liegenden Prozesse, die das Krankheitsgeschehen mitprägen. Ohne weiterführende Begleitung besteht daher das Risiko, dass Beschwerden fortbestehen oder sich erneut verstärken.

revitCells®: Liposuktion als Teil eines erweiterten Ansatzes

Bei revitCells® wird die Liposuktion – sofern medizinisch angezeigt – nicht als Abschluss, sondern als Teil eines umfassenderen Behandlungskonzepts verstanden. Ziel ist es, Patientinnen nicht nur kurzfristig zu entlasten, sondern langfristige Stabilität und Lebensqualität zu fördern. Dieses Konzept stützt sich auf vier zentrale Säulen.

Vier Säulen für mehr Nachhaltigkeit

Ursachenmedizin statt reiner Symptombehandlung

Im Mittelpunkt steht die differenzierte Analyse individueller Belastungsfaktoren, etwa hormoneller Dysbalancen, metabolischer Auffälligkeiten und anhaltender Neurostress-Muster. Ergänzend werden funktionelle Zusammenhänge des Verdauungssystems berücksichtigt.

In der revitCells® Praxisklinik kommt dabei unter anderem die Dünndarmanalyse zum Einsatz. Sie kann Hinweise auf bakterielle Fehlbesiedlungen und funktionelle Störungen des Dünndarms liefern. Letzterer spielt für Stoffwechsel, Immunregulation und Entzündungsprozesse eine zentrale Rolle. In der klassischen Versorgung richtet sich der diesbezügliche diagnostische Fokus hingegen ausschließlich auf den Dickdarm, der für diese Frage aber nur eingeschränkt aussagekräftig ist. Ziel der erweiterten Diagnostik ist es, mögliche systemische Einflussfaktoren auf das Krankheitsgeschehen besser zu verstehen und individuell zu berücksichtigen. Die gewonnenen Befunde werden stets im klinischen Gesamtkontext interpretiert und ersetzen, für sich allein bewertet, niemals die ärztliche Gesamtbewertung.

Prävention von Progression und Rezidiven

Ein wesentlicher Bestandteil der Begleitung ist die Prävention. Ziel ist es, erneuten Verschlechterungen möglichst entgegenzuwirken – auch Jahre nach einer Liposuktion. Gleichzeitig gilt: Ein Wiederauftreten eines Lipödems kann aus heutiger wissenschaftlicher Sicht nicht seriös ausgeschlossen werden. Präventive Strategien setzen daher auf langfristige Stabilisierung statt auf kurzfristige Effekte.

Interdisziplinäre Begleitung

Medizinische, lebensstilbezogene und regenerative Ansätze werden gezielt miteinander kombiniert. Die Behandlung folgt keinem starren Schema, sondern orientiert sich an der individuellen Situation der Patientin.

Strukturierte medizinische Nachsorge

Die Nachsorge geht über die reine Wundheilung hinaus. Im Fokus stehen Geweberegeneration, Mikrozirkulation und Entzündungsregulation – Faktoren, die für den langfristigen Verlauf entscheidend sein können.

Anerkennung ist wichtig – Nachhaltigkeit entscheidend

Also, mit der Aufnahme der Liposuktion in den GKV-Leistungskatalog hat das Gesundheitssystem einen wichtigen Schritt getan. Erstmals wird Lipödem offiziell als ernsthafte, behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannt.

Bei revitCells® steht darüber hinaus immer die Frage im Mittelpunkt, wie Lebensqualität dauerhaft gesichert werden kann – nicht nur in den Monaten nach einem Eingriff. Das Ziel ist es, operative, medizinische und präventive Maßnahmen so zu verbinden, dass Patientinnen langfristig profitieren.

 


Quelle zur Studie:
Zur Veröffentlichung der Studie
Podda M, Kovacs M, Hellmich M, Roth R, Zarrouk M, Kraus D, Prinz-Langenohl R, Cornely OA. A randomised controlled multicentre investigator-blinded clinical trial comparing efficacy and safety of surgery versus complex physical decongestive therapy for lipedema (LIPLEG). Trials. 2021 Oct 30;22(1):758. doi: 10.1186/s13063-021-05727-2.

Mehr lesen
15. Dezember 2025

Lipödem-Patientinnen erreichen mehr und mehr Lebensqualität

Lipödem-Patientinnen erreichen mehr und mehr Lebensqualität

Dr. Simunec

Neue wissenschaftliche Perspektive

Die Studie von Dr. Ilja Kruglikov (Wellcomet GmbH, Karlsruhe) und Prof. Dr. Philipp E. Scherer von der University of Texas, Southwestern Medical Center in Dallas trägt den Titel „Is the endotoxin–complement cascade the major driver in lipedema?“ – also übersetzt: „Ist die Endotoxin-Komplement-Kaskade der Haupttreiber beim Lipödem?“

Genauer erklärt: Die Forschenden vermuten, dass bestimmte Bakterienbestandteile aus dem Darm (Endotoxine) in das Fettgewebe gelangen und dort eine dauerhafte, niedriggradige Entzündung auslösen. Dadurch kann das Fettgewebe an Beinen und Po unkontrolliert wachsen.

Bisher wurde Lipödem überwiegend mit hormonellen oder genetischen Faktoren in Verbindung gebracht. Mit der neuen Studie rücken erstmals auch Darmgesundheit und Immunsystem in den Mittelpunkt – also die Frage, welche Prozesse im Körper selbst Entzündungen auslösen und verstärken.

Ansatz bestätigt sich in Praxis und Forschung

In eigener Sache: Wir sehen darin eine wichtige Bestätigung unserer täglichen Beobachtungen. Die Ursache des Lipödems ist komplex, und der Darm spielt dabei eine deutlich größere Rolle, als bisher angenommen. Auch wenn es sich noch um eine wissenschaftliche Hypothese handelt, liefert sie wertvolle Impulse für die Praxis.

Sollte sie sich in weiteren Studien bestätigen, werden Therapien künftig breiter ansetzen als bisher – eben nicht nur operativ, sondern auch über Entzündungshemmung und Stabilisierung der Darmflora. Ernährung, gezielte Probiotika und immunmodulierende Verfahren könnten dann eine immer größere Rolle spielen.

Wir befassen uns seit vielen Jahren gezielt mit der Rolle des Dünndarm-Mikrobioms bei Lipödem. Dabei steht die individuelle Balance zwischen Darmflora, Immunsystem und Entzündungsprozessen im Mittelpunkt unserer ärztlichen Arbeit. Dass aktuelle wissenschaftliche Studien nun genau diesen Ansatz bestätigen und untermauern, sehen wir als wichtigen Schritt hin zu einem tieferen Verständnis des Krankheitsgeschehens – und der Definition von Gesundheit insgesamt.

Bereits heute arbeiten wir bei revitCells® mit einem integrativen Behandlungskonzept, das Operation, konservative Maßnahmen sowie Vor- und Nachsorge eng miteinander verzahnt.

Eine unserer Patientinnen berichtet beispielsweise:
„Ich fühlte mich lange unverstanden“, erzählt Eva K. (47). „Erst als ich verstanden habe, dass Therapie weit mehr als nur ein Eingriff ist, hat sich etwas verändert. Heute bin ich schmerzärmer und kann mich wieder frei bewegen – das hält an.“

Hier können Sie den ganzen Erfahrungsbericht unserer Lipödem-Patientinnen Eva K. lesen.

Medizinischer Standard bei revitCells®

Unser medizinischer Standard umfasst heute:

  • Präzise Diagnostik inklusive Stoffwechsel-, Hormon- und Entzündungsanalysen – u. a. durch die Dünndarm-Analyse
  • Individuelle Operationsplanung und modernste chirurgische Verfahren
  • Strukturierte Nachsorge mit Ernährungsplan, Mikrobiom-Boost und Bewegung
  • IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) zur Mitochondrien-Aktivierung
  • Alpha-Cooling® zur gezielten Entzündungshemmung und Regeneration

„Nachsorge und Prävention sind bei uns keine Option, sondern Teil des Gesamtkonzepts“, betont unser ärztlicher Leiter Dr. Denis Simunec, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. „Heilung geht auch nach der Operation weiter – nur wer das versteht, profitiert langfristig.“

Quelle der Studie:
Kruglikov I., Scherer P. E. (2024): Is the endotoxin–complement cascade the major driver in lipedema? Molecular and Cellular Endocrinology. Wellcomet GmbH (Karlsruhe) / University of Texas, Southwestern Medical Center (Dallas, USA).

Mehr lesen
22. November 2025

Lipödem und der Darm — Ursachen verstehen, Leben verändern

Lipödem und der Darm — Ursachen verstehen, Leben verändern

Zellanalyse bei einer Lipödembehandlung

Lipödem und Hormone – ein bekanntes Zusammenspiel

Schon lange ist bekannt, dass hormonelle Veränderungen beim Lipödem eine wichtige Rolle spielen. Häufig bricht die Erkrankung in Phasen starker hormoneller Umstellungen aus, etwa in der Pubertät, nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren. Östrogen beeinflusst den Fettstoffwechsel und kann die Entwicklung der typischen Fettverteilungsstörung fördern. Doch die hormonelle Ebene ist nur ein Teil des Bildes.

Lipödem und der Darm – ein unterschätzter Zusammenhang

Neueste Forschung zeigt, dass auch der Darm am Krankheitsgeschehen beteiligt ist, genauer gesagt, Ursache Nummer 1 sein könnte. Denn bakterielle Endotoxine (LPS) können über das Immunsystem stille Entzündungen im Fettgewebe auslösen. Genau diese Prozesse scheinen beim Lipödem eine Schlüsselrolle zu spielen.*

Das bedeutet: Nicht nur Hormone, sondern auch Immun- und Stoffwechselprozesse beeinflussen das Fortschreiten der Erkrankung. Dieser Lipödem-Darm-Zusammenhang eröffnet neue Perspektiven für Diagnose und Behandlung.

Wissenschaftliche Grundlage

*Eine Studie von Kruglikov aus dem Jahr 2024 weist darauf hin, dass die Endotoxin-Komplementkaskade ein wesentlicher Treiber bei der Entstehung des Lipödems sein könnte.

  • Mechanismus: LPS → Komplementaktivierung → stille Entzündung → Lipödem
  • Relevanz: Neue Ansätze für Diagnostik und Therapie
  • Quelle: Kruglikov, I. (2024). Is the endotoxin–complement cascade the major driver in the development of lipedema? Journal of Surgical Research, Elsevier. Link

Unser Ansatz bei revitCells®

In unserer Experten-Praxis möchten wir tiefer verstehen, was Lipödem-Patientinnen belastet. Deshalb setzen wir nicht nur auf klassische Diagnostik, sondern auf modernste Analysen, wie zum Beispiel die Untersuchung der bakteriellen und mykotischen Metabolitenbelastung der Dünndarmmikrobiota direkt über das Blut. So erlangen wir Rückschlüsse auf systemische LPS-Belastung, mitochondriale Aktivität und stille Entzündungen und gehen damit weit über unspezifische und übliche Stuhltests hinaus, die in vielen Kliniken die einzige Option darstellen.

Chirurgie auf modernstem Level

Die operative und postoperative Behandlung des Lipödems führen wir zudem mit einer einzigartigen Kombination durch:

  • Ultraschall, Wasserstrahl & Argon-Plasma – schonend und effektiv
  • Full-Leg-Technik – oft nur zwei statt vier Eingriffe notwendig
  • Ergänzend: Darm-Reset, HRV-Stressdiagnostik, Mikronährstoff- und Hormonbalancen

So verbinden wir modernste Chirurgie mit innovativer Ursachenmedizin.

Mehr als Symptome lindern

Unser Ziel: Wir wollen nicht nur Fettgewebe entfernen, sondern auch die zugrunde liegenden Prozesse verstehen und behandeln. Mit Empathie, Innovation und Präzision begleiten wir unsere Patientinnen auf ihrem Weg.

So entsteht ein Behandlungskonzept, das über die reine Operation hinausgeht und einen echten Neuanfang ermöglicht.

Was Patientinnen bei revitCells® erwartet

  • Individuelle Diagnostik – wir analysieren Blutwerte, Hormone, Mikrobiota und Stoffwechselparameter.
  • Ursachenorientierte Therapie – Kombination aus Darm-Reset, Stress- und Hormonanalysen sowie Mikronährstoffmedizin.
  • High-End-Chirurgie – modernste Techniken (Ultraschall, Wasserstrahl, Argon-Plasma) sorgen für maximale Gewebeschonung.
  • Ganzheitlicher Support – wir begleiten Patientinnen auch nach der OP mit Ernährungs- und Bewegungsprogrammen.
  • Nachhaltigkeit – durch Ursachenbehandlung und moderne Verfahren minimieren wir die üblichen Rückfälle und senken die Zahl notwendiger Operationen.
Mehr lesen
9. September 2025

Neues Männerhaar statt Ausfall – Therapie aktiviert Wachstum

Neues Männerhaar statt Ausfall – Therapie aktiviert Wachstum

Fettstammzellen Therapie bei Haarausfall

Eigenes Zellmaterial sorgt für neues Wachstum

Mit unserer zellbasierten und regenerativen Eigengewebs-Haartherapie eröffnen wir Betroffenen neue Möglichkeiten. Sie basiert ausschließlich auf körpereigenem Zellmaterial und unterstützt die Aktivität der Haarfollikel, sodass das natürliche Haarwachstum wieder angeregt werden kann.

Für die Behandlung entnehmen wir winzige Hautproben von wenigen Millimetern hinter dem Ohr. Diese enthalten sogenannte Mikro-Zellcluster – kleine Gewebeeinheiten, die reich an Stamm- und Vorläuferzellen sowie Wachstumsfaktoren sind. Nach spezieller Aufbereitung injizieren wir die Suspension in die betroffenen Kopfhautbereiche. Dort können die Zellen die Funktion der Haarfollikel anregen und so den Eintritt in eine aktive, vom Körper selbst gesteuerte Wachstumsphase fördern.

Begriffe kurz erklärt

Androgenetische Alopezie: Fachbegriff für hormonell bedingten Haarausfall, von dem Männer besonders häufig betroffen sind.

Haarfollikel: winzige Strukturen in der Haut, aus denen jedes Haar wächst. Ihre Aktivität bestimmt, ob ein Haar in die Wachstumsphase eintritt oder nicht.

Mikro-Zellcluster: kleine Gewebeeinheiten mit regenerativen Zellen und Wachstumsfaktoren, die bei der Eigengewebs-Haartherapie das Haarwachstum anregen können.

Bereits nach rund sechs Monaten berichten viele Patienten von sichtbaren Ergebnissen: Das Haar wirkt dichter, kräftiger und vitaler. Die Vorteile liegen auf der Hand: Da wir ausschließlich körpereigene Zellen nutzen, sind allergische Reaktionen oder Abstoßungsprozesse ausgeschlossen. Der Eingriff selbst dauert etwa 30 Minuten, und schon am nächsten Tag sind unsere Patienten wieder einsatzfähig – im Beruf ebenso wie im Privatleben.

Weitergehende Behandlung für mehr Wohlbefinden

Auf Wunsch gehen wir in Soest noch einen Schritt weiter. Mehr als die Hälfte unserer Patienten entscheidet sich laut Chefarzt Dr. Denis Simunec für eine ergänzende Behandlung über die reine Haartherapie hinaus. Denn Haarausfall ist oft ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht im gesamten Organismus.

Zu unserem Konzept gehören daher neben der Haartherapie auch die Analyse von Ernährung, Mikronährstoffversorgung, Stoffwechsel und Hormonstatus. Ergänzend können wir Maßnahmen aus Stressmanagement und Regulationstherapie einsetzen, etwa simuliertes Höhentraining oder eine spezielle Kältetherapie, um die innere Balance zu unterstützen.

Unser persönliches Fazit

Unsere ganzheitliche Herangehensweise unterscheidet uns bei revitCells® von rein technisch orientierten Verfahren. Unser Ziel ist es, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern auch die Ursachen von Haarausfall im größeren gesundheitlichen Zusammenhang zu verstehen und zu korrigieren. Dabei setzen wir auf weitergehende Behandlung für mehr Wohlbefinden und bessere Effektivität. Denn eine Optimierung der Kerngesundheit durch unsere vielfältigen Maßnahmen kann entscheidend dazu beitragen, dass auch weitere Verfahren – einschließlich operativer Eingriffe – mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Ergebnisse erzielen werden.

Mehr lesen
18. August 2025

Lipödem-OP ab 2026 Kassenleistung – was Betroffene jetzt wissen sollten

Lipödem-OP ab 2026 Kassenleistung – was Betroffene jetzt wissen sollten

High-Tech Geräte für die Fettabsaugung

Standardverfahren ohne Tiefgang

Die GKV sieht für Liposuktionen bei Lipödem künftig einfache, ambulante Eingriffe vor – meist mit Wasserstrahl- oder Vibrationsverfahren. Was in der Theorie nach einem praktikablen Angebot klingt, bleibt in der Umsetzung oberflächlich: Es wird nicht nach Ursachen geforscht, keine ganzheitliche Diagnostik durchgeführt und es werden keine ergänzenden Maßnahmen angeboten. Unserer Erfahrung nach reicht das in vielen Fällen nicht aus. Lipödem ist mehr als eine Fettverteilungsstörung. Es ist eine komplexe, oft systemisch wirkende Erkrankung mit deutlichem Einfluss auf das psychische und physische Wohlbefinden.

Unser Ansatz: individuell, interdisziplinär, innovativ

Wir bei revitCells® setzen auf eine Kombination aus moderner Technik, ursachenorientierter Diagnostik und intensiver persönlicher Begleitung. Für uns beginnt die Behandlung nicht erst im OP – und sie endet dort auch nicht.

Unsere Methoden im Überblick

Moderne Technik-Kombinationen: Wir arbeiten mit einer Kombination aus Wasserstrahl- und Ultraschall-Liposuktion sowie ergänzenden Verfahren wie Plasma-Tightening. So können wir in vielen Fällen mit nur zwei Eingriffen pro Extremität auskommen – statt vier bis acht Sitzungen.

Fundierte Ursachenanalyse: Wir untersuchen u. a. das Mikrobiom, den Zellstress, das mitochondriale Profil und das Omega-6/3-Verhältnis. So entsteht ein klares Bild der zugrunde liegenden Prozesse – und darauf aufbauend ein individueller Behandlungsplan.

Ganzheitliche Vorbereitung und Nachsorge: RevitResQ– ein strukturiertes Intensivprogramm vor dem Eingriff bereitet Körper und Psyche gezielt auf die Mehrbelastung vor. Nach der OP begleiten wir den Heilungsprozess durch regenerationsfördernde Maßnahmen, Ernährungstherapie und funktionelle Medizin.

Statt Standardversorgung echte Patientenzentrierung: Während im GKV-System oft lange Wartezeiten, wechselnde Ansprechpartner und starre Regeln herrschen, bieten wir unseren Patientinnen eine persönliche 1:1-Betreuung – von Anfang an. Entscheidungen treffen wir nicht anhand von BMI oder OP-Katalogen, sondern nach medizinischer Notwendigkeit und gemeinsam mit unseren Patientinnen. Auch ergänzende Straffungen oder Revisionsoperationen sind bei uns möglich – was im Kassenmodell ausgeschlossen ist. Das Problem: Wer sich einmal für eine GKV-finanzierte Liposuktion entscheidet, hat später laut G-BA-Richtlinie keine Möglichkeit mehr zur Korrektur an denselben Körperarealen.

Kein Schwarz-Weiß – aber klare Unterschiede

Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zur gesetzlichen Krankenkasse. Vielmehr sehen wir unser Angebot als medizinisch fundierte Ergänzung für all jene, die mehr erwarten: mehr Zeit, mehr Verständnis und mehr Lebensqualität. Die Entscheidung für eine Lipödembehandlung sollte nie übereilt getroffen werden – denn sie hat langfristige Auswirkungen auf Körper und Wohlbefinden.

Deshalb raten wir jeder Patientin: Informieren Sie sich umfassend, holen Sie sich mehrere Meinungen ein und wählen Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt – nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich.

Fazit: Nicht einfach absaugen, sondern verstehen, begleiten und regenerieren lautet die Devise unseres Hauses. Keine Frage, die neue Kassenleistung für Liposuktionen bei Lipödem ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber sie bleibt ein kleiner. Wer langfristige Ergebnisse, ein besseres Körpergefühl und echte Regeneration anstrebt, benötigt mehr als eine Standard-OP.

Wir bei revitCells® begleiten unsere Patientinnen auf ihrem ganz persönlichen Weg – mit Kompetenz, Empathie und dem festen Willen, nicht nur Symptome zu lindern, sondern das Leben nachhaltig zu verbessern.

Lipödem-Behandlung: GKV vs. revitCells® im Vergleich

GKV (ab 2026)revitCells®
MethodeWasserstrahl, VibrationKombi: Wasserstrahl, Ultraschall, Plasma
DiagnostikKeine UrsachenanalyseZellstress, Mikrobiom, Mitochondrien etc.
NachsorgeStandardisiertRevitResQ, Ernährung, Regeneration
Revisions-OPsNicht möglichMöglich
FlexibilitätEingeschränktIndividuelle Planung
BegleitungKlinisch, wechselndPersönlich, 1:1

Hinweis gemäß § 3 Heilmittelwerbegesetz (HWG):

Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Getroffene Aussagen zur Wirkung, zu Verfahren oder zur Behandlung stützen sich auf medizinische Erfahrung, aktuelle Studienlage und patientenindividuelle Konzepte. Eine Garantie für bestimmte Ergebnisse kann daraus nicht abgeleitet werden.

Mehr lesen
24. Juli 2025

Alpha Cooling: Sanfte Kälte – starke Wirkung?!

Alpha Cooling: Sanfte Kälte – starke Wirkung?!

Patientin bei der Kälteanwendung Alpha Cooling Professional (ACP)
Patient erlebt die Wirkung einer Alpha Cooling Behandlung
Bequem im Sitzen die Effekte nutzen, ohne zu frieren und dennoch so, als stünde man in einer Kältekammer!

Was ist Alpha Cooling Professional?

ACP ist eine innovative Kälteanwendung über die Handflächen, bei der die Hände auf rund 4 °C gekühlte Edelstahlflächen gelegt werden. Die Anwendung ist völlig schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und ist für fast alle Altersgruppen geeignet – auch für Menschen, für die eine klassische Kryotherapie nicht infrage kommt.

Wie funktioniert die Methode?

Der Effekt entsteht durch ein Zusammenspiel aus kontrollierter Kühlung und einem sanften Unterdrucksystem. Dies verhindert, dass sich – wie bei Eis oder Schnee – die Blutgefäße in den Händen zusammenziehen. Dadurch kann das warme Blut kontinuierlich gekühlt in den Körper zurückfließen, was zu einer Absenkung der Körperkerntemperatur um bis zu 1,5 °C führen kann.

Ein Anwendungszyklus besteht aus 2 Minuten Kühlung und 2 Minuten Pause. Fünf solche Zyklen ergeben eine Behandlungseinheit. Während der Pausen wird der sogenannte Nerv Parasympathikus aktiviert – auch bekannt als „Beruhigungssystem“ des Körpers. Einige unserer Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich während der Behandlung so tief entspannen, dass sie entweder einschlafen oder zumindest kurz davor sind einzuschlafen.

ACP oder Kryokammer? Die Unterschiede.

Während die Ganzkörper-Kryotherapie bekannt für ihre intensive Wirkung ist, schreckt sie viele aber auch durch ihre Hürden ab: Temperaturen von bis zu -160 °C, nur für wenige Minuten erträglich, mit entsprechender körperlicher Belastung. Für ältere Menschen, frisch operierte Personen oder chronisch Erkrankte ist das meist keine Option.

ACP bietet nicht nur für diese Zielgruppe eine echte Alternative:

  • Förderung der muskulären Regeneration
  • Leistungssteigerung
  • Reduktion von Entzündungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung des mentalen Wohlbefindens
  • keine Kälteschocks
  • kein Entkleiden bzw. Umziehen notwendig

Für wen ist ACP geeignet?

Unser ärztlicher Leiter, Dr. Denis Simunec, setzt ACP bereits bei einer Vielzahl von Menschen ein und ist überzeugt von den Ergebnissen. Hier einige Beispiele aus unserer Praxis:

  • Migräne: Einige Patientinnen und Patienten berichten, dass sich ihre Migräne nach mehreren Anwendungen deutlich gebessert hat.
  • Schulterschmerzen: Eine unserer Mitarbeiterinnen litt an chronischen Beschwerden und berichtete nach nur einer Anwendung von einer subjektiv wahrgenommenen Schmerzfreiheit, die wohl bis anhält.
  • Wundheilung: ACP wurde bei einem chronischen Unterschenkelgeschwür eingesetzt, das sich zuvor über Monate nicht schließen wollte. Es liegen dokumentierte Erfahrungsberichte vor, die auf eine mögliche Verbesserung der Wundheilung hinweisen.
  • Lipödem: Bei revitcells® wird ACP mittlerweile standardmäßig in den postoperativen Ablauf integriert – am Abend nach dem Eingriff und erneut vor der Entlassung.
  • Fatigue Syndrom (Post-Vac und Long COVID).

Die möglichen Anwendungsgebiete sind laut Hersteller vielfältig. Sie reichen demnach von Arthrose und Fibromyalgie über Borreliose bis zu Post-Covid sowie Erschöpfungszuständen aller Art.

Kosten und Buchung

Eine vollständige Behandlungseinheit umfasst 5 Zyklen à 2 Minuten Kühlung – also 10 Minuten Kälte und 10 Minuten Pause. Empfohlen werden mindestens 10 Anwendungen für nachhaltige Effekte.

Die Kosten belaufen sich aktuell auf 400 € für 10 Sitzungen. Wie bereits erwähnt, kann die ACP-Anwendung auch unabhängig von einer anderen Behandlung, etwa Lipödem, in Anspruch genommen werden.

In unserer Praxisklinik kombinieren wir zudem ACP häufig bzw. in der Regel mit Höhentrainingsanwendungen (IHT/IHHT), um so noch bessere Effekte und Synergien zu erzeugen.

Hier auf unserer Infoseite ACP finden Sie weiterführende Informationen zum System und den Behandlungsmöglichkeiten.

Sicherheitshinweis

ACP wird angewendet fürs körperliche und mentale Wohlbefinden, zur Leistungssteigerung, Regeneration und im Bereich Anti-Aging und ist keine medizinische Therapie im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes. Die Anwendung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Alle beschriebenen Effekte basieren auf Erfahrungswerten und stellen kein Heilversprechen dar. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Mehr lesen
30. Mai 2025

Lipödem ganzheitlich behandeln: Warum Analyse, Ernährung und OP zusammengehören

Titel

Lipödem ganzheitlich behandeln: Warum Analyse, Ernährung und OP zusammengehören

Dr Simunec bei der Analyse entnommener Fettzellen
Schaubild „Lipödem Stoffwechsel Analyse“ | revitCells®
Schaubild „Ganzheitliche Lipödem-Behandlung“ (teilweise mit KI erstellt) | Pressebüro LAAKS

Der erste Schritt: Verstehen, wo die Patientin steht

Eine erfolgreiche Therapie beginnt nicht im OP, sondern mit einer fundierten Analyse:

  • Wie ist der hormonelle und metabolische Status?
  • Welche Entzündungsmarker sind aktiv?
  • Welche Rolle spielen Ernährung, Stress und das Mikrobiom?

Diese Analyse bildet die Grundlage für eine individuelle Behandlung. Zum Konzept gehören moderne Laboruntersuchungen, gezielte Ernährungsempfehlungen und Beratung zu Lebensstilfaktoren. Ergänzt wird das Vorgehen durch erprobte Strategien aus Biohacking und Longevity-Medizin – individuell auf das Lipödem abgestimmt.

Ein innovativer Baustein der Behandlung ist das Kälteverfahren zur Entzündungsreduktion über die Handflächen. Es soll helfen, systemische Entzündungen messbar zu senken. Einige Sitzungen sind im Behandlungspaket bereits enthalten. Die Anwendung steht aber Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern grundsätzlich offen.

Lipödem – mehr als ein ästhetisches Problem

  • Chronisch-entzündliche Erkrankung des Unterhautfettgewebes
  • Typische Symptome: Schmerzen, Schwellungen & Bewegungseinschränkungen
  • Häufig psychische Belastung durch fehlendes Verständnis
  • Unbehandelt drohen sekundäre Beschwerden und Mobilitätsverlust
  • Ein ganzheitlicher Ansatz verbessert den Therapieerfolg deutlich

Die OP bleibt zentral – aber sie ist kein Selbstläufer

Trotz all dieser Maßnahmen bleibt die Operation jedoch ein zentraler Baustein der Therapie. Dr. Denis Simunec, plastischer Chirurg und Chefarzt bei revitCells®, erklärt: „Das Lipödem-Fett ist pathologisch verändert und durch entzündliche Prozesse geprägt – es sollte entfernt werden.“ Die OP allein reiche dennoch nicht aus, so der Arzt.

Durchgeführt werden Liposuktionen nach modernstem Standard – mit Fokus auf Gewebeschonung, schnellere Regeneration und langfristige Wirkung. Die Betreuung erfolgt umfassend: vor, während und nach dem Eingriff – medizinisch, psychologisch und bei Bedarf auch ernährungsmedizinisch.

Der revitCells®-Behandlungsansatz

  • Fundierte Diagnose: Hormone, Entzündung & Stoffwechsel
  • Personalisierte Ernährung & Longevity-Methoden
  • Innovative Kältetherapie zur Entzündungsreduktion
  • Modernste Liposuktion – gewebeschonend & regenerationsfördernd
  • Kombination unterschiedlicher Fachrichtungen

Ganzheitlich denken – nachhaltig leben

Viele Patientinnen berichten, dass erst das Zusammenspiel aus Aufklärung, individueller Beratung und ganzheitlicher medizinischer Begleitung zu ihrer Entscheidung für eine Operation geführt habe. So auch Eva K., die im Gespräch erzählt:

„Erst als ich verstanden habe, dass OP, Ernährung, Psyche und Bewegung zusammengehören, konnte ich mich wirklich für den Eingriff entscheiden. Heute fühle ich mich wieder wohl in meinem Körper.“

Auf den Punkt gebracht: Ziel des Behandlungsansatzes bei revitCells® ist eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität – durch die Verbindung von plastischer Chirurgie, mentaler Neuroimmunologie und modernen Longevity-Maßnahmen. Ein umfassendes Verständnis der Erkrankung könne, so die feste Überzeugung des Ärzteteams in Soest, entscheidend dazu beitragen, den Therapieerfolg langfristig zu sichern.

Dr Simunec bei der Analyse entnommener Fettzellen
Schaubild „Lipödem Stoffwechsel Analyse“ | revitCells®
Mehr lesen
24. Mai 2025

Mehr als Schönheit: Das Mommy Makeover mit medizinischer Präzision

Titel

Mehr als Schönheit: Das Mommy Makeover mit medizinischer Präzision

Symboldbild stillende Mutter
Symboldbild stillende Mutter | depositphotos | IgorVetushko | Lizenznehmer: Pressebüro LAAKS

Was hinter einer Bauchwandschwäche steckt

Eine geschwächte Bauchdecke ist mehr als ein kosmetisches Problem. Sie kann sichtbare Vorwölbungen verursachen oder gar zu Bauchdeckenbrüchen führen, bei denen sich innere Organe durch die Muskulatur schieben. Diese Entwicklungen gehen oft mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einem erhöhten Risiko für weitere Operationen einher. Um dem entgegenzuwirken, ist in vielen Fällen ein chirurgischer Eingriff angezeigt – wie bei Mirja, die durch unsere Behandlung wieder deutlich an Lebensqualität gewonnen hat.

Mommy Makeover Vergleich Vorher
Patientin Mirja B. vor der OP

Wissen aus Brasilien, angewendet in Soest

Bei revitCells® legen wir großen Wert auf internationale Standards und kontinuierliche Weiterbildung. So haben wir auch bei Mirja moderne Techniken eingesetzt, die wir direkt von ihren Erfindern erlernt haben: das LADE-Verfahren von Prof. Dr. Osvaldo Saldanha (Brasilien) sowie die High-Definition-Lipo-Technik von Dr. Ricardo Ventura Herrera (Dominikanische Republik). Beide gelten weltweit als Koryphäen auf ihrem Gebiet und geben ihr Wissen regelmäßig an renommierten Fakultäten und auf internationalen Kongressen weiter.

Dank dieser Methoden konnten wir Mirjas Körper vor der eigentlichen Bauchdeckenstraffung gezielt modellieren. Durch die präzise Fettabsaugung entlang der Muskelstrukturen wurden sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite anatomische Konturen sichtbar gemacht. Im Anschluss erfolgte die Straffung der Bauchdecke sowie die Stabilisierung der Muskulatur. Das Ergebnis: eine deutlich sichtbare sogenannte „Champagnerrinne“ – die elegante Vertiefung zwischen den Bauchmuskeln, die sich vom Brustbein bis zum Nabel zieht.

Mommy Makeover Vergleich Nachher
Patientin Mirja B. nach der OP

Schnelle Heilung dank Erhalt der Scarpa-Faszie

Ein weiterer Höhepunkt dieses Eingriffs war der außergewöhnlich schnelle Heilungsverlauf – begünstigt durch eine gezielte chirurgische Entscheidung: den Erhalt der sogenannten Scarpa-Faszie. Diese lymphreiche Gewebeschicht im Unterbauch spielt eine zentrale Rolle in der postoperativen Regeneration. Wird sie geschont, sinkt das Risiko für Blutergüsse und Flüssigkeitsansammlungen (Serome) erheblich. In Mirjas Fall konnten wir die Drainagen bereits am Tag nach der Operation entfernen – ein wichtiger Beitrag zur schnellen Mobilisierung und allgemeinen Genesung.

Ästhetik mit System – Eigenfett sinnvoll eingesetzt

Auch der Wunsch unserer Patientin nach einer harmonischeren Körperform wurde berücksichtigt: Das bei der Operation gewonnene Eigenfett nutzten wir für ein Lipofilling im Brustbereich. So entstand ein natürliches, stimmiges Gesamtbild – mit einer femininen Silhouette, die sowohl von vorn als auch von hinten harmonisch wirkt.

Die Eckpunkte des Eingriffs im Überblick

Vorderseite:

  • Liposuktion mit anatomischer Definition: Die gezielte Fettabsaugung entlang der Muskelstruktur hebt die Bauchmuskeln optisch hervor und unterstützt ein athletisches Erscheinungsbild.
  • Hautstraffung und Muskelanpassung: Nach der Absaugung entfernen wir überschüssige Haut und stabilisieren die Bauchmuskulatur.
  • Argon-Plasma-Technologie: Diese moderne Technik ermöglicht eine zusätzliche Gewebestraffung – besonders an Übergangsbereichen wie Flanken und Hüften.
  • Brustaufbau: Zuvor entnommene Fettzellen wurden aufbereitet und per Eigenfetttransfer zum Aufbau der Brust verwendet, wodurch sich der straffende und verjüngende Effekt im Oberkörper fortsetzt.

Rückseite:

  • Modellierung von oberem und unterem Rücken: Durch Hochdefinitionsliposuktion werden Fettdepots reduziert und gleichzeitig natürliche Körperkonturen – etwa Taille oder Rückenmuskulatur – betont.
  • Akzentuierung des Übergangs zum Gesäß: Auch hier setzen wir auf gezieltes Modellieren für ein definiertes, ästhetisch stimmiges Gesamtbild des gesamten Torsos.

Unser Anspruch: mehr als ein klassischer Eingriff

Das Mommy Makeover bei revitCells® ist keine standardisierte Schönheitsoperation, sondern ein medizinisch fundierter Eingriff mit ästhetischem Anspruch. Wir richten uns an Frauen, die sich nach der Geburt nicht nur körperlich verändert fühlen, sondern auch Beschwerden erleben – und für die „zurück zur alten Form“ keine Option ist. Vielmehr möchten sie gestärkt, beschwerdefrei und mit neuem Körpergefühl in ihren Alltag starten.

Ganzheitlicher Ansatz mit modernen Technologien

Unsere Behandlungen in Soest ergänzen wir durch ein ganzheitliches Konzept: Dazu gehören individuell abgestimmte Ernährungsberatungen auf Basis von Dünndarmanalysen, gezielte Biohacking-Elemente sowie innovative Technologien wie AlphaCooling – eine Kältetherapie über die Handflächen, die ohne Kältekammer funktioniert, Entzündungen lindert und die Regeneration fördert.

Symboldbild stillende Mutter
Symboldbild stillende Mutter | depositphotos | IgorVetushko | Lizenznehmer: Pressebüro LAAKS
Mehr lesen
27. März 2025

Interview mit Lipödem-Patientin Eva K.

Titel

Interview mit Lipödem-Patientin Eva K.

Der Weg zur Diagnose und Therapie des Lipödems

PL: Eva, wir haben uns auf das vertrauensvolle “Du“ geeinigt. Vielen Dank dafür und dass du dir die Zeit für dieses Gespräch nimmst. Stell dich den Leserinnen und Lesern doch bitte ganz kurz vor.

EK: Ich bin 47 Jahre alt und arbeite als kaufmännische Leitung in einer Baufirma. Seit fünf Jahren lebe ich wieder in Deutschland und bin in einer Beziehung.

PL: Wann hast du zum ersten Mal bemerkt, dass etwas nicht stimmt und es sich bei deinen Beschwerden um Lipödem handeln könnte?

EK: Die ersten Symptome hatte ich mit etwa 18 Jahren. Ich litt unter Schmerzen in den Beinen, aber niemand nahm mich wirklich ernst. Es hieß immer nur, ich solle doch etwas abnehmen. Über die Jahre wurde es jedoch schlimmer. Die Schwellungen gingen nicht weg, und ich wusste nicht, was mit mir los war.

PL: Wie hast du schließlich die Diagnose erhalten?

EK: Zufällig. Durch meine Hausärztin. Ich war wegen einer anderen Sache bei ihr, und sie bat mich, meine Beine näher ansehen zu dürfen. Sie sagte sofort, das sehe nach Lipödem aus und ich solle es bitte zeitnah von einem spezialisierten Arzt untersuchen lassen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie Lipödem gibt. Anschließend begann die lange Suche nach einem fachlich passenden Arzt – das dauerte Monate.

PL: Da hat deine Hausärztin aber wirklich eine gute Verdachtsdiagnose gestellt. Viele Hausärztinnen und Hausärzte kennen sich gar nicht oder nur marginal mit dem Beschwerdebild aus. Und wie ging es dann für dich weiter?

EK: Der damals von mir gefundene Arzt, ein Facharzt für Gefäßchirurgie, bestätigte die Lipödem-Diagnose und stellte fest, dass ich mich im Stadium 2 befand. Grundsätzlich war es aber nicht einfach, Unterstützung zu bekommen. Die Krankenkasse hat rein gar nichts übernommen. Ich bekam Kompressionsstrümpfe verschrieben, aber die halfen nur bedingt. Der Schmerz blieb, und ich musste mich selbst um eine bessere Lösung kümmern.

PL: Hast du dann direkt eine OP in Betracht gezogen?

EK: Ja! Ich wusste, dass mein Zustand sich nicht verbessern würde. Also habe ich intensiv recherchiert – über Social Media und im Internet Erfahrungsberichte zu Kliniken regelrecht studiert. Mir war klar: Wenn ich das mache, dann richtig. Ich wollte einen Arzt finden, dem ich 100 Prozent vertrauen kann.

PL: Wie bist du auf revitCells® und Dr. Denis Simunec gestoßen?

EK: Eben durch diese Online-Recherche. Ich habe mir verschiedene Kliniken angeschaut, Bewertungen gelesen und schließlich einen Beratungstermin vereinbart. Mir war wichtig, dass der Arzt in meiner Nähe ist – ich wollte die OPs nicht in einer weit entfernten Stadt machen müssen.

PL: Wie war dein erster Eindruck in der Klinik?

EK: Von Anfang an sehr positiv. Ich fühlte mich ernst genommen. Das kannte ich so nicht. Viele Ärzte tun Lipödem einfach als Gewichtsproblem ab. Aber Dr. Simunec hat mir sofort erklärt, was los ist und welche Optionen es gibt. Das war das erste Mal, dass ich mich wirklich verstanden gefühlt habe.

PL: Du hast dich dann für eine Kombinationstherapie entschieden. Was hat dich daran überzeugt?

EK: Die ganzheitliche Herangehensweise. Es ging nicht nur um die OPs, sondern auch um den Darm, die Ernährung sowie den Heilprozess – also um meinen gesamten Körper. Ich habe eine Dünndarmanalyse gemacht und einen individuell abgestimmten Ernährungsplan erhalten. Das hat alles top zusammengepasst.

PL: Du hast gerade die Dünndarmanalyse erwähnt. Sie ist hierzulande noch relativ unbekannt. Wie bist du dazu gekommen?

EK.: Das wurde mir in der Klinik empfohlen, weil der Darm eine große Rolle bei Entzündungsprozessen im Körper spielt. Ich hatte vorher nie darüber nachgedacht, dass meine Ernährung das Lipödem beeinflussen könnte. Das Testergebnis war für mich ein echter Augenöffner!

PL: Wie hat sich deine Ernährung seitdem verändert?

EK.: Ich habe gelernt, welche Lebensmittel für mich förderlich sind und worauf ich besser verzichten sollte. Ich trinke jetzt etwa viel mehr Wasser und achte darauf, Zucker und ungesunde Fette zu reduzieren. Das war anfangs eine Umstellung, aber es hilft mir enorm.

PL: Kommen wir zurück zu den OPs. Wie liefen die ab?

EK: Ich hatte drei Eingriffe in einem Abstand von jeweils sechs Wochen. Erst die Unterschenkel, dann die Oberschenkel hinten, dann war vorn an der Reihe. Mein größtes Problem waren die Massen unter den Knien. Ich hatte wirklich Respekt vor der OP, aber die Schmerzen danach waren viel geringer als befürchtet. Der Sommer vor der ersten OP war zwar schlimm. Meine Beine fühlten sich damals doppelt so schwer an, als würde ich zusätzlich 100 Kilogramm mit mir herumschleppen. Nach der ersten OP war aber sofort eine Erleichterung spürbar. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so schnell besser fühlen würde.

PL: Du hast auch eine Plasma-Straffung durchführen lassen. Wie war deine Erfahrung damit?

EK: Sehr positiv. Nach den OPs wurden insgesamt zehn Liter Fett entfernt. Das hat natürlich Einfluss auf das Gewebe. Die Plasma-Straffung war für mich die logische Ergänzung, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

PL: Du hast mir vorhin im Off verraten, dass du nicht mit goldenen Löffeln im Mund geboren wurdest. Deshalb möchte ich nun noch ein sensibles Thema ansprechen, wenn ich darf. Wie hast du OPs finanziert?

EK.: Das war eine echte Herausforderung. Die Krankenkasse hat nichts übernommen, also musste ich mir überlegen, wie ich das stemmen kann. Ein klassischer Bankkredit war aufgrund schlechter Konditionen für mich keine Option. Am Ende habe ich mir mit Unterstützung aus dem Familienkreis eine Lösung erarbeitet. Ich weiß, dass das nicht jede Frau kann, und genau das ist das Problem – diese Krankheit betrifft so viele, aber es gibt kaum finanzielle Hilfe.

PL: Danke für die offenen Worte. Wie hat sich dein Leben seit den Behandlungen verändert?

EK: Ich habe noch etwa vier Monate lang Kompressionsstrümpfe getragen. Danach nur noch in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Flugzeug. Ich hätte nie gedacht, dass es einmal so weit kommt, dass ich die Strümpfe im Alltag nicht mehr benötige. Es ist unglaublich. Ich kann wieder ohne Schmerzen spazieren gehen, fühle mich insgesamt leichter – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich habe meine Energie zurückgewonnen und kann meinen Alltag viel besser bewältigen als zuvor.

PL: Das freut mich sehr für dich. Gibt es etwas, das du anderen Betroffenen mit auf den Weg geben möchtest?

EK: Man muss für sich selbst kämpfen. Die Krankheit wird nicht immer ernst genommen, und finanzielle Hürden gibt es auch. Aber es lohnt sich, den Weg zu gehen. Ich würde die Entscheidung zur OP jederzeit wieder treffen.

PL: Vielen Dank für das Gespräch, dein Vertrauen und deine motivierenden Worte.

Mehr lesen