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22. Februar 2026

Keine Frage des Gewichts: 360-Grad-Ansatz statt Schuldzuweisungen bei Lipödem

Keine Frage des Gewichts: 360-Grad-Ansatz statt Schuldzuweisungen bei Lipödem

„Iss weniger, beweg dich mehr“: Viele Frauen mit Lipödem hören solche Sätze seit Jahren. Dabei gilt Lipödem nicht als Folge von „Lifestyle“ und auch nicht als normale Fettzunahme, sondern als chronische Erkrankung des Fettgewebes. Typisch sind unter anderem Druckschmerz, eine erhöhte Neigung zu Blutergüssen sowie auffällige Proportionen – häufig an Beinen und Armen. Viele Betroffene sind körperlich aktiv und haben wiederholt versucht, Beschwerden über Ernährung und Sport zu beeinflussen. Das Krankheitsbild lässt sich dadurch jedoch oft weder ausreichend erklären noch beheben.

„Gerade diese gesellschaftliche Fehleinordnung ist für Patientinnen doppelt belastend: körperlich durch Schmerzen und Einschränkungen – und emotional durch das Gefühl, selbst schuld zu sein“, sagt Dr. med. Denis Simunec, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Leiter der revitCells®-Praxisklinik. Er setzt sich für einen 360-Grad-Ansatz aus Diagnostik, Behandlung und Nachsorge ein: „Lipödem ist keine Frage von Disziplin. Wer die Erkrankung auf das Gewicht reduziert, übersieht wesentliche medizinische Aspekte – und erhöht unnötig den Druck auf die Betroffenen.“

Lipödem vs. Übergewicht: klare Abgrenzung statt vereinfachter Narrative

Übergewicht betrifft in der Regel den gesamten Körper und reagiert – zumindest teilweise – auf Kaloriendefizit und Bewegung. Beim Lipödem stehen dagegen häufig symmetrische Fettvermehrungen an den Extremitäten, Schmerzempfindlichkeit, Hämatomneigung sowie eine geringe Reaktion des betroffenen Gewebes auf reine Gewichtsreduktion im Vordergrund. Das bedeutet nicht, dass Ernährung und Bewegung „egal“ wären: Sie können dazu beitragen, Begleitfaktoren wie Stoffwechsel, Entzündungslast und die generelle Belastbarkeit zu stabilisieren. Entscheidend bleibt jedoch, dass Lipödem medizinisch differenziert bewertet werden muss – und nicht als reine Gewichts- oder Lebensstilfrage.

Medizinische Einordnung statt Schuldzuweisung

Bei revitCells® steht nach eigenen Angaben eine strukturierte medizinische Einordnung im Zentrum: Diagnose und Therapieplanung sollen nicht nur das sichtbare Beschwerdebild erfassen, sondern auch individuelle Einflussfaktoren berücksichtigen. Dazu zählen hormonelle und metabolische Besonderheiten sowie wiederkehrende Neurostress-Muster, die die Belastbarkeit und den Umgang mit Beschwerden beeinflussen können.

Kombinierter Ansatz: OP-Technik plus erweiterte Diagnostik

revitCells® setzt die Lipödem-Therapie als kombinierten Ansatz aus Liposuktion, Diagnostik und Begleitmaßnahmen um. Operativ arbeitet das Team in Soest mit einem Technikmix aus Ultraschall zur vorbereitenden Gewebe-Bearbeitung und moderner Wasserstrahltechnologie sowie – optional – einer direkt im Anschluss möglichen Argon-Plasma-Straffung der Haut. Während in vielen Versorgungskonzepten mehrere Liposuktionssitzungen angesetzt werden, sind in Soest in vielen Fällen zwei Eingriffe pro Extremität dokumentiert.

Als wichtigen diagnostischen Baustein nennt revitCells® zudem die Dünndarmanalyse, die vor einer operativen Behandlung durchgeführt wird. Sie soll ergänzende Hinweise auf mögliche Fehlbesiedlungen oder funktionelle Auffälligkeiten liefern, die je nach Fragestellung im Gesamtbild relevant sein können. Im Unterschied zu Standardabläufen, die häufig den Dickdarm in den Fokus stellen, richtet sich der Blick dabei gezielt auf den Dünndarm. Die Ergebnisse werden in die individuelle Therapieplanung eingeordnet. Dabei gilt: Labor- und Untersuchungsbefunde werden stets im klinischen Gesamtkontext interpretiert und ersetzen für sich allein betrachtet nicht die ärztliche Gesamtbewertung.

Nachsorge: langfristig begleiten statt „fertig nach der OP“

Die Betreuung endet bei revitCells® nicht automatisch mit dem Eingriff. In der Nachsorge können – je nach Bedarf – Maßnahmen zur Regeneration und Belastbarkeit eingesetzt werden. Genannt werden unter anderem IHHT-Anwendungen (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie) sowie kältebasierte Verfahren wie Alpha Cooling®. Diese Anwendungen werden ärztlich indiziert, individuell eingeordnet und als unterstützende Begleitung im Rahmen des Gesamtkonzepts eingesetzt; je nach Zielsetzung sind sie auch präoperativ oder begleitend möglich.

Dr. med. Denis Simunec betont: „Lipödem ist eine chronische Erkrankung – und braucht entsprechend eine Behandlung, die nicht bei einzelnen Bausteinen stehen bleibt.“ Das 360-Grad-Konzept zielt darauf ab, Patientinnen über Diagnostik, Eingriff und Nachsorge hinweg strukturiert zu begleiten. Trotzdem lässt sich ein Wiederauftreten oder Fortschreiten der Krankheit nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht seriös ausschließen.

Hinweis zur Praxisklinik: Behandlung für Privatpatientinnen/Privatpatienten und Selbstzahler.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung. Behandlungskonzepte werden stets patientenindividuell festgelegt; konkrete Ergebnisse können nicht garantiert werden.

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12. Januar 2026

Neues zur Lipödem-Therapie

Neues zur Lipödem-Therapie

Fettabsaugung per Wasserstrahl

Bald ist es soweit. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Liposuktion bei Lipödem in allen Stadien von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für viele Betroffene ist das ein Schritt, auf den sie lange gewartet haben. Erstmals wird die operative Behandlung nicht mehr als Ausnahme, sondern als regulärer Bestandteil der Versorgung anerkannt.

Diese Entscheidung schafft Klarheit – und sie entlastet Patientinnen, die bislang häufig jahrelang Anträge stellen, Gutachten beibringen und Ablehnungen hinnehmen mussten. Gleichzeitig markiert sie einen wichtigen Perspektivwechsel im Umgang mit einer Erkrankung, die lange unterschätzt wurde.

Doch mit der Anerkennung eines Eingriffs allein ist die Behandlung von Lipödem nicht abgeschlossen.

Warum der Beschluss ein Anfang ist – aber kein Gesamtkonzept

Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) beruht auf einer Neubewertung der wissenschaftlichen Datenlage zur Liposuktion bei Lipödem. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Ergebnisse der vom G-BA initiierten LIPLEG-Studie berücksichtigt, die den operativen Ansatz mit rein konservativen Maßnahmen verglichen hat.

Die Studienergebnisse zeigen: Bei ausgewählten Patientinnen kann die Liposuktion Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig ist der GKV-Beschluss klar begrenzt, denn die Liposuktion wird als Einzelleistung anerkannt – ohne verbindliche Vorgaben für Nachsorge, Prävention oder eine weiterführende medizinische Begleitung. Aber genau dort beginnt die eigentliche Herausforderung einer umfassenden Lipödem-Therapie.

Der bei revitCells® verfolgte medizinische Ansatz geht bewusst über die Möglichkeiten der gesetzlichen Regelversorgung hinaus. Er ist zeitintensiv, individualisiert und nutzt erweiterte diagnostische und therapeutische Verfahren, die in dieser Form nicht Bestandteil der kassenärztlichen Versorgung sind. Daher richtet sich das Angebot von revitCells® ausschließlich an Privatpatientinnen, privat Versicherte sowie Selbstzahlerinnen. Letztere sind sogar in der Überzahl. Jedenfalls schafft diese klare Ausrichtung den notwendigen zeitlichen und medizinischen Spielraum, um Patientinnen über den operativen Eingriff hinaus strukturiert und langfristig zu begleiten.

Lipödem: eine systemische Erkrankung

In der medizinischen Praxis zeigt sich nämlich zunehmend, dass Lipödem nicht auf eine lokale Fettvermehrung reduziert werden kann. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes, systemisches Krankheitsbild, bei dem mehrere Faktoren ineinandergreifen. Dazu zählen unter anderem:

  • chronisch entzündliche Prozesse im Fettgewebe
  • Neuroendokrine Belastungen
  • Störungen der Mikrozirkulation
  • Metabolische Veränderungen
  • Anhaltender Neurostress

Ein operativer Eingriff kann krankhaft verändertes Fettgewebe entfernen. Er beeinflusst jedoch nicht automatisch die zugrunde liegenden Prozesse, die das Krankheitsgeschehen mitprägen. Ohne weiterführende Begleitung besteht daher das Risiko, dass Beschwerden fortbestehen oder sich erneut verstärken.

revitCells®: Liposuktion als Teil eines erweiterten Ansatzes

Bei revitCells® wird die Liposuktion – sofern medizinisch angezeigt – nicht als Abschluss, sondern als Teil eines umfassenderen Behandlungskonzepts verstanden. Ziel ist es, Patientinnen nicht nur kurzfristig zu entlasten, sondern langfristige Stabilität und Lebensqualität zu fördern. Dieses Konzept stützt sich auf vier zentrale Säulen.

Vier Säulen für mehr Nachhaltigkeit

Ursachenmedizin statt reiner Symptombehandlung

Im Mittelpunkt steht die differenzierte Analyse individueller Belastungsfaktoren, etwa hormoneller Dysbalancen, metabolischer Auffälligkeiten und anhaltender Neurostress-Muster. Ergänzend werden funktionelle Zusammenhänge des Verdauungssystems berücksichtigt.

In der revitCells® Praxisklinik kommt dabei unter anderem die Dünndarmanalyse zum Einsatz. Sie kann Hinweise auf bakterielle Fehlbesiedlungen und funktionelle Störungen des Dünndarms liefern. Letzterer spielt für Stoffwechsel, Immunregulation und Entzündungsprozesse eine zentrale Rolle. In der klassischen Versorgung richtet sich der diesbezügliche diagnostische Fokus hingegen ausschließlich auf den Dickdarm, der für diese Frage aber nur eingeschränkt aussagekräftig ist. Ziel der erweiterten Diagnostik ist es, mögliche systemische Einflussfaktoren auf das Krankheitsgeschehen besser zu verstehen und individuell zu berücksichtigen. Die gewonnenen Befunde werden stets im klinischen Gesamtkontext interpretiert und ersetzen, für sich allein bewertet, niemals die ärztliche Gesamtbewertung.

Prävention von Progression und Rezidiven

Ein wesentlicher Bestandteil der Begleitung ist die Prävention. Ziel ist es, erneuten Verschlechterungen möglichst entgegenzuwirken – auch Jahre nach einer Liposuktion. Gleichzeitig gilt: Ein Wiederauftreten eines Lipödems kann aus heutiger wissenschaftlicher Sicht nicht seriös ausgeschlossen werden. Präventive Strategien setzen daher auf langfristige Stabilisierung statt auf kurzfristige Effekte.

Interdisziplinäre Begleitung

Medizinische, lebensstilbezogene und regenerative Ansätze werden gezielt miteinander kombiniert. Die Behandlung folgt keinem starren Schema, sondern orientiert sich an der individuellen Situation der Patientin.

Strukturierte medizinische Nachsorge

Die Nachsorge geht über die reine Wundheilung hinaus. Im Fokus stehen Geweberegeneration, Mikrozirkulation und Entzündungsregulation – Faktoren, die für den langfristigen Verlauf entscheidend sein können.

Anerkennung ist wichtig – Nachhaltigkeit entscheidend

Also, mit der Aufnahme der Liposuktion in den GKV-Leistungskatalog hat das Gesundheitssystem einen wichtigen Schritt getan. Erstmals wird Lipödem offiziell als ernsthafte, behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannt.

Bei revitCells® steht darüber hinaus immer die Frage im Mittelpunkt, wie Lebensqualität dauerhaft gesichert werden kann – nicht nur in den Monaten nach einem Eingriff. Das Ziel ist es, operative, medizinische und präventive Maßnahmen so zu verbinden, dass Patientinnen langfristig profitieren.

 


Quelle zur Studie:
Zur Veröffentlichung der Studie
Podda M, Kovacs M, Hellmich M, Roth R, Zarrouk M, Kraus D, Prinz-Langenohl R, Cornely OA. A randomised controlled multicentre investigator-blinded clinical trial comparing efficacy and safety of surgery versus complex physical decongestive therapy for lipedema (LIPLEG). Trials. 2021 Oct 30;22(1):758. doi: 10.1186/s13063-021-05727-2.

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22. November 2025

Lipödem und der Darm — Ursachen verstehen, Leben verändern

Lipödem und der Darm — Ursachen verstehen, Leben verändern

Zellanalyse bei einer Lipödembehandlung

Lipödem und Hormone – ein bekanntes Zusammenspiel

Schon lange ist bekannt, dass hormonelle Veränderungen beim Lipödem eine wichtige Rolle spielen. Häufig bricht die Erkrankung in Phasen starker hormoneller Umstellungen aus, etwa in der Pubertät, nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren. Östrogen beeinflusst den Fettstoffwechsel und kann die Entwicklung der typischen Fettverteilungsstörung fördern. Doch die hormonelle Ebene ist nur ein Teil des Bildes.

Lipödem und der Darm – ein unterschätzter Zusammenhang

Neueste Forschung zeigt, dass auch der Darm am Krankheitsgeschehen beteiligt ist, genauer gesagt, Ursache Nummer 1 sein könnte. Denn bakterielle Endotoxine (LPS) können über das Immunsystem stille Entzündungen im Fettgewebe auslösen. Genau diese Prozesse scheinen beim Lipödem eine Schlüsselrolle zu spielen.*

Das bedeutet: Nicht nur Hormone, sondern auch Immun- und Stoffwechselprozesse beeinflussen das Fortschreiten der Erkrankung. Dieser Lipödem-Darm-Zusammenhang eröffnet neue Perspektiven für Diagnose und Behandlung.

Wissenschaftliche Grundlage

*Eine Studie von Kruglikov aus dem Jahr 2024 weist darauf hin, dass die Endotoxin-Komplementkaskade ein wesentlicher Treiber bei der Entstehung des Lipödems sein könnte.

  • Mechanismus: LPS → Komplementaktivierung → stille Entzündung → Lipödem
  • Relevanz: Neue Ansätze für Diagnostik und Therapie
  • Quelle: Kruglikov, I. (2024). Is the endotoxin–complement cascade the major driver in the development of lipedema? Journal of Surgical Research, Elsevier. Link

Unser Ansatz bei revitCells®

In unserer Experten-Praxis möchten wir tiefer verstehen, was Lipödem-Patientinnen belastet. Deshalb setzen wir nicht nur auf klassische Diagnostik, sondern auf modernste Analysen, wie zum Beispiel die Untersuchung der bakteriellen und mykotischen Metabolitenbelastung der Dünndarmmikrobiota direkt über das Blut. So erlangen wir Rückschlüsse auf systemische LPS-Belastung, mitochondriale Aktivität und stille Entzündungen und gehen damit weit über unspezifische und übliche Stuhltests hinaus, die in vielen Kliniken die einzige Option darstellen.

Chirurgie auf modernstem Level

Die operative und postoperative Behandlung des Lipödems führen wir zudem mit einer einzigartigen Kombination durch:

  • Ultraschall, Wasserstrahl & Argon-Plasma – schonend und effektiv
  • Full-Leg-Technik – oft nur zwei statt vier Eingriffe notwendig
  • Ergänzend: Darm-Reset, HRV-Stressdiagnostik, Mikronährstoff- und Hormonbalancen

So verbinden wir modernste Chirurgie mit innovativer Ursachenmedizin.

Mehr als Symptome lindern

Unser Ziel: Wir wollen nicht nur Fettgewebe entfernen, sondern auch die zugrunde liegenden Prozesse verstehen und behandeln. Mit Empathie, Innovation und Präzision begleiten wir unsere Patientinnen auf ihrem Weg.

So entsteht ein Behandlungskonzept, das über die reine Operation hinausgeht und einen echten Neuanfang ermöglicht.

Was Patientinnen bei revitCells® erwartet

  • Individuelle Diagnostik – wir analysieren Blutwerte, Hormone, Mikrobiota und Stoffwechselparameter.
  • Ursachenorientierte Therapie – Kombination aus Darm-Reset, Stress- und Hormonanalysen sowie Mikronährstoffmedizin.
  • High-End-Chirurgie – modernste Techniken (Ultraschall, Wasserstrahl, Argon-Plasma) sorgen für maximale Gewebeschonung.
  • Ganzheitlicher Support – wir begleiten Patientinnen auch nach der OP mit Ernährungs- und Bewegungsprogrammen.
  • Nachhaltigkeit – durch Ursachenbehandlung und moderne Verfahren minimieren wir die üblichen Rückfälle und senken die Zahl notwendiger Operationen.
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9. September 2025

Neues Männerhaar statt Ausfall – Therapie aktiviert Wachstum

Neues Männerhaar statt Ausfall – Therapie aktiviert Wachstum

Fettstammzellen Therapie bei Haarausfall

Eigenes Zellmaterial sorgt für neues Wachstum

Mit unserer zellbasierten und regenerativen Eigengewebs-Haartherapie eröffnen wir Betroffenen neue Möglichkeiten. Sie basiert ausschließlich auf körpereigenem Zellmaterial und unterstützt die Aktivität der Haarfollikel, sodass das natürliche Haarwachstum wieder angeregt werden kann.

Für die Behandlung entnehmen wir winzige Hautproben von wenigen Millimetern hinter dem Ohr. Diese enthalten sogenannte Mikro-Zellcluster – kleine Gewebeeinheiten, die reich an Stamm- und Vorläuferzellen sowie Wachstumsfaktoren sind. Nach spezieller Aufbereitung injizieren wir die Suspension in die betroffenen Kopfhautbereiche. Dort können die Zellen die Funktion der Haarfollikel anregen und so den Eintritt in eine aktive, vom Körper selbst gesteuerte Wachstumsphase fördern.

Begriffe kurz erklärt

Androgenetische Alopezie: Fachbegriff für hormonell bedingten Haarausfall, von dem Männer besonders häufig betroffen sind.

Haarfollikel: winzige Strukturen in der Haut, aus denen jedes Haar wächst. Ihre Aktivität bestimmt, ob ein Haar in die Wachstumsphase eintritt oder nicht.

Mikro-Zellcluster: kleine Gewebeeinheiten mit regenerativen Zellen und Wachstumsfaktoren, die bei der Eigengewebs-Haartherapie das Haarwachstum anregen können.

Bereits nach rund sechs Monaten berichten viele Patienten von sichtbaren Ergebnissen: Das Haar wirkt dichter, kräftiger und vitaler. Die Vorteile liegen auf der Hand: Da wir ausschließlich körpereigene Zellen nutzen, sind allergische Reaktionen oder Abstoßungsprozesse ausgeschlossen. Der Eingriff selbst dauert etwa 30 Minuten, und schon am nächsten Tag sind unsere Patienten wieder einsatzfähig – im Beruf ebenso wie im Privatleben.

Weitergehende Behandlung für mehr Wohlbefinden

Auf Wunsch gehen wir in Soest noch einen Schritt weiter. Mehr als die Hälfte unserer Patienten entscheidet sich laut Chefarzt Dr. Denis Simunec für eine ergänzende Behandlung über die reine Haartherapie hinaus. Denn Haarausfall ist oft ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht im gesamten Organismus.

Zu unserem Konzept gehören daher neben der Haartherapie auch die Analyse von Ernährung, Mikronährstoffversorgung, Stoffwechsel und Hormonstatus. Ergänzend können wir Maßnahmen aus Stressmanagement und Regulationstherapie einsetzen, etwa simuliertes Höhentraining oder eine spezielle Kältetherapie, um die innere Balance zu unterstützen.

Unser persönliches Fazit

Unsere ganzheitliche Herangehensweise unterscheidet uns bei revitCells® von rein technisch orientierten Verfahren. Unser Ziel ist es, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern auch die Ursachen von Haarausfall im größeren gesundheitlichen Zusammenhang zu verstehen und zu korrigieren. Dabei setzen wir auf weitergehende Behandlung für mehr Wohlbefinden und bessere Effektivität. Denn eine Optimierung der Kerngesundheit durch unsere vielfältigen Maßnahmen kann entscheidend dazu beitragen, dass auch weitere Verfahren – einschließlich operativer Eingriffe – mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Ergebnisse erzielen werden.

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18. August 2025

Lipödem-OP ab 2026 Kassenleistung – was Betroffene jetzt wissen sollten

Lipödem-OP ab 2026 Kassenleistung – was Betroffene jetzt wissen sollten

High-Tech Geräte für die Fettabsaugung

Standardverfahren ohne Tiefgang

Die GKV sieht für Liposuktionen bei Lipödem künftig einfache, ambulante Eingriffe vor – meist mit Wasserstrahl- oder Vibrationsverfahren. Was in der Theorie nach einem praktikablen Angebot klingt, bleibt in der Umsetzung oberflächlich: Es wird nicht nach Ursachen geforscht, keine ganzheitliche Diagnostik durchgeführt und es werden keine ergänzenden Maßnahmen angeboten. Unserer Erfahrung nach reicht das in vielen Fällen nicht aus. Lipödem ist mehr als eine Fettverteilungsstörung. Es ist eine komplexe, oft systemisch wirkende Erkrankung mit deutlichem Einfluss auf das psychische und physische Wohlbefinden.

Unser Ansatz: individuell, interdisziplinär, innovativ

Wir bei revitCells® setzen auf eine Kombination aus moderner Technik, ursachenorientierter Diagnostik und intensiver persönlicher Begleitung. Für uns beginnt die Behandlung nicht erst im OP – und sie endet dort auch nicht.

Unsere Methoden im Überblick

Moderne Technik-Kombinationen: Wir arbeiten mit einer Kombination aus Wasserstrahl- und Ultraschall-Liposuktion sowie ergänzenden Verfahren wie Plasma-Tightening. So können wir in vielen Fällen mit nur zwei Eingriffen pro Extremität auskommen – statt vier bis acht Sitzungen.

Fundierte Ursachenanalyse: Wir untersuchen u. a. das Mikrobiom, den Zellstress, das mitochondriale Profil und das Omega-6/3-Verhältnis. So entsteht ein klares Bild der zugrunde liegenden Prozesse – und darauf aufbauend ein individueller Behandlungsplan.

Ganzheitliche Vorbereitung und Nachsorge: RevitResQ– ein strukturiertes Intensivprogramm vor dem Eingriff bereitet Körper und Psyche gezielt auf die Mehrbelastung vor. Nach der OP begleiten wir den Heilungsprozess durch regenerationsfördernde Maßnahmen, Ernährungstherapie und funktionelle Medizin.

Statt Standardversorgung echte Patientenzentrierung: Während im GKV-System oft lange Wartezeiten, wechselnde Ansprechpartner und starre Regeln herrschen, bieten wir unseren Patientinnen eine persönliche 1:1-Betreuung – von Anfang an. Entscheidungen treffen wir nicht anhand von BMI oder OP-Katalogen, sondern nach medizinischer Notwendigkeit und gemeinsam mit unseren Patientinnen. Auch ergänzende Straffungen oder Revisionsoperationen sind bei uns möglich – was im Kassenmodell ausgeschlossen ist. Das Problem: Wer sich einmal für eine GKV-finanzierte Liposuktion entscheidet, hat später laut G-BA-Richtlinie keine Möglichkeit mehr zur Korrektur an denselben Körperarealen.

Kein Schwarz-Weiß – aber klare Unterschiede

Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zur gesetzlichen Krankenkasse. Vielmehr sehen wir unser Angebot als medizinisch fundierte Ergänzung für all jene, die mehr erwarten: mehr Zeit, mehr Verständnis und mehr Lebensqualität. Die Entscheidung für eine Lipödembehandlung sollte nie übereilt getroffen werden – denn sie hat langfristige Auswirkungen auf Körper und Wohlbefinden.

Deshalb raten wir jeder Patientin: Informieren Sie sich umfassend, holen Sie sich mehrere Meinungen ein und wählen Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt – nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich.

Fazit: Nicht einfach absaugen, sondern verstehen, begleiten und regenerieren lautet die Devise unseres Hauses. Keine Frage, die neue Kassenleistung für Liposuktionen bei Lipödem ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber sie bleibt ein kleiner. Wer langfristige Ergebnisse, ein besseres Körpergefühl und echte Regeneration anstrebt, benötigt mehr als eine Standard-OP.

Wir bei revitCells® begleiten unsere Patientinnen auf ihrem ganz persönlichen Weg – mit Kompetenz, Empathie und dem festen Willen, nicht nur Symptome zu lindern, sondern das Leben nachhaltig zu verbessern.

Lipödem-Behandlung: GKV vs. revitCells® im Vergleich

GKV (ab 2026)revitCells®
MethodeWasserstrahl, VibrationKombi: Wasserstrahl, Ultraschall, Plasma
DiagnostikKeine UrsachenanalyseZellstress, Mikrobiom, Mitochondrien etc.
NachsorgeStandardisiertRevitResQ, Ernährung, Regeneration
Revisions-OPsNicht möglichMöglich
FlexibilitätEingeschränktIndividuelle Planung
BegleitungKlinisch, wechselndPersönlich, 1:1

Hinweis gemäß § 3 Heilmittelwerbegesetz (HWG):

Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Getroffene Aussagen zur Wirkung, zu Verfahren oder zur Behandlung stützen sich auf medizinische Erfahrung, aktuelle Studienlage und patientenindividuelle Konzepte. Eine Garantie für bestimmte Ergebnisse kann daraus nicht abgeleitet werden.

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24. Juli 2025

Alpha Cooling: Sanfte Kälte – starke Wirkung?!

Alpha Cooling: Sanfte Kälte – starke Wirkung?!

Patientin bei der Kälteanwendung Alpha Cooling Professional (ACP)
Patient erlebt die Wirkung einer Alpha Cooling Behandlung
Bequem im Sitzen die Effekte nutzen, ohne zu frieren und dennoch so, als stünde man in einer Kältekammer!

Was ist Alpha Cooling Professional?

ACP ist eine innovative Kälteanwendung über die Handflächen, bei der die Hände auf rund 4 °C gekühlte Edelstahlflächen gelegt werden. Die Anwendung ist völlig schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und ist für fast alle Altersgruppen geeignet – auch für Menschen, für die eine klassische Kryotherapie nicht infrage kommt.

Wie funktioniert die Methode?

Der Effekt entsteht durch ein Zusammenspiel aus kontrollierter Kühlung und einem sanften Unterdrucksystem. Dies verhindert, dass sich – wie bei Eis oder Schnee – die Blutgefäße in den Händen zusammenziehen. Dadurch kann das warme Blut kontinuierlich gekühlt in den Körper zurückfließen, was zu einer Absenkung der Körperkerntemperatur um bis zu 1,5 °C führen kann.

Ein Anwendungszyklus besteht aus 2 Minuten Kühlung und 2 Minuten Pause. Fünf solche Zyklen ergeben eine Behandlungseinheit. Während der Pausen wird der sogenannte Nerv Parasympathikus aktiviert – auch bekannt als „Beruhigungssystem“ des Körpers. Einige unserer Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich während der Behandlung so tief entspannen, dass sie entweder einschlafen oder zumindest kurz davor sind einzuschlafen.

ACP oder Kryokammer? Die Unterschiede.

Während die Ganzkörper-Kryotherapie bekannt für ihre intensive Wirkung ist, schreckt sie viele aber auch durch ihre Hürden ab: Temperaturen von bis zu -160 °C, nur für wenige Minuten erträglich, mit entsprechender körperlicher Belastung. Für ältere Menschen, frisch operierte Personen oder chronisch Erkrankte ist das meist keine Option.

ACP bietet nicht nur für diese Zielgruppe eine echte Alternative:

  • Förderung der muskulären Regeneration
  • Leistungssteigerung
  • Reduktion von Entzündungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung des mentalen Wohlbefindens
  • keine Kälteschocks
  • kein Entkleiden bzw. Umziehen notwendig

Für wen ist ACP geeignet?

Unser ärztlicher Leiter, Dr. Denis Simunec, setzt ACP bereits bei einer Vielzahl von Menschen ein und ist überzeugt von den Ergebnissen. Hier einige Beispiele aus unserer Praxis:

  • Migräne: Einige Patientinnen und Patienten berichten, dass sich ihre Migräne nach mehreren Anwendungen deutlich gebessert hat.
  • Schulterschmerzen: Eine unserer Mitarbeiterinnen litt an chronischen Beschwerden und berichtete nach nur einer Anwendung von einer subjektiv wahrgenommenen Schmerzfreiheit, die wohl bis anhält.
  • Wundheilung: ACP wurde bei einem chronischen Unterschenkelgeschwür eingesetzt, das sich zuvor über Monate nicht schließen wollte. Es liegen dokumentierte Erfahrungsberichte vor, die auf eine mögliche Verbesserung der Wundheilung hinweisen.
  • Lipödem: Bei revitcells® wird ACP mittlerweile standardmäßig in den postoperativen Ablauf integriert – am Abend nach dem Eingriff und erneut vor der Entlassung.
  • Fatigue Syndrom (Post-Vac und Long COVID).
Alpha Cooling Professional dient zur Verringerung der Schmerzintensität bei akuten und chronischen Schmerzzuständen im Zusammenhang mit orthopädischen Erkrankungen. Dazu zählen insbesondere Arthropathien, Tendopathien, Neuropathien und andere muskuloskelettale Schmerzsyndrome.
Der Anwendungsbereich umfasst Schmerzen im Rücken, in den oberen und unteren Extremitäten sowie an nicht näher bezeichneten Schmerzstellen.

Kosten und Buchung

Eine vollständige Behandlungseinheit umfasst 5 Zyklen à 2 Minuten Kühlung – also 10 Minuten Kälte und 10 Minuten Pause. Empfohlen werden mindestens 10 Anwendungen für nachhaltige Effekte.

Die Kosten belaufen sich aktuell auf 400 € für 10 Sitzungen. Wie bereits erwähnt, kann die ACP-Anwendung auch unabhängig von einer anderen Behandlung, etwa Lipödem, in Anspruch genommen werden.

In unserer Praxisklinik kombinieren wir zudem ACP häufig bzw. in der Regel mit Höhentrainingsanwendungen (IHT/IHHT), um so noch bessere Effekte und Synergien zu erzeugen.

Hier auf unserer Infoseite ACP finden Sie weiterführende Informationen zum System und den Behandlungsmöglichkeiten.

Sicherheitshinweis

ACP wird angewendet fürs körperliche und mentale Wohlbefinden, zur Leistungssteigerung, Regeneration und im Bereich Anti-Aging und ist keine medizinische Therapie im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes. Die Anwendung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Alle beschriebenen Effekte basieren auf Erfahrungswerten und stellen kein Heilversprechen dar. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

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